Carter Murray – Gesprächsleitfaden

Interview guide

Interview guide

Maximiliane Koenen Karriereberatung

Wie bereite ich mich am besten auf ein Interview vor?

Sie haben eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten, das heißt auf dem Papier haben Sie bereits die in der Stellenbeschreibung vorgegebenen Erfahrungen und Qualifikationen. Nun gilt es, sich auf das Interview vorzubereiten. Gute Vorbereitung ist übrigens ebenso für Berufseinsteiger wie für Professionals mit langjähriger Erfahrung wichtig. Häufig stellen wir fest, dass gerade erfahrene Fach - und Führungskräfte meinen, sie könnten auch vollkommen unvorbereitet im Jobinterview glänzen.

Gute Vorbereitung ist essenziell. Denn  im  Vorstellungsgespräch  zählt  noch  mehr:  Neben  der Qualifikation will das Unternehmen abklopfen, ob der Bewerber ins Team passt, welche sozialen Kompetenzen er mitbringt und vor allem, wie gut er sich auf das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle vorbereitet hat. Die meisten Interviews dauern nur rund eine Stunde und in der Regel bekommt man keine zweite Chance.
 
Im Folgenden beschreiben wir ein Mindestmaß an Vorbereitung:
1. Es sollte selbstverständlich sein, aber planen Sie genug Zeit ein, um pünktlich am  vereinbarten  Treffpunkt  zu  sein.  (Zu frühes Erscheinen wird meist als Unsicherheit gedeutet).
2. Wissen Sie Namen und Positionen Ihrer Interviewpartner? Versuchen Sie auch im Vorfeld herauszufinden, wie der Ablauf des Interviews sein wird und versuchen Sie auch möglichst viel über Ihre Interviewpartner zu erfahren.
3. Recherchieren Sie die wesentlichen Fakten zum Unternehmen. Je nach Position ist es sinnvoll, sich auf Angebot/ Produkte, Wettbewerber, die aktuelle Situation und zukünftige Pläne zu fokussieren.

In den meisten Fällen wird Sie Ihr Personalberater hierbei unterstützen  können. Allerdings sollten Sie auch selbst recherchieren:
• Der Internetauftritt des Unternehmens
- hier finden Sie in der  Regel  die  besten   Informationen.    Sehen    Sie  sich die Pressemeldungen und Unternehmensneuigkeiten an, um über die aktuellsten Ereignisse, wie z.B. Veröffentlichungen zu M&A-Aktivitäten, Unternehmenszahlen und -strukturen oder Änderungen im Management informiert zu sein. Auch die Karriereseiten und Informationen für Investoren sollten Sie sich ansehen.
• Fach-  und  Branchenmagazine   sind  eine weitere Informationsquelle. Viele Magazine sind (nur) online verfügbar und bieten häufig ein Archiv, in dem Sie nach Informationen zu Ihrem (angestrebten) Fachgebiet oder zu dem Unternehmen selbst suchen können.
• Sprechen Sie nach Möglichkeit mit Ihnen bereits bekannten Mitarbeitern des Unternehmens.
Zeigen Sie im Interview, dass Sie gut informiert sind – aber ohne gekünstelt zu wirken.
1. Denken Sie über Fragen nach, die Ihnen höchstwahrscheinlich im Interview gestellt werden. Am Ende dieser Broschüre finden Sie einige Beispielfragen. Wenn Sie die fünf „schlimmsten“ Fragen beantworten können, werden Sie sich wesentlich sicherer fühlen.
2. Der erste Eindruck zählt. Sorgen Sie dafür, dass Sie bei jedem Bewerbungsgespräch entsprechend gekleidet sind und gepflegt wirken. Die richtige Kleidung hängt vom jeweiligen Unternehmen ab. Faustformel: Im Zweifel ist overdressed besser als underdressed.
3. Kennen Sie Ihren Lebenslauf. Es ist erstaunlich, wie viele Menschen in einem Bewerbungsgespräch scheitern, weil sie ihren eigenen Lebenslauf nicht gut genug kennen. Sie sollten in der Lage sein zu erläutern, warum Sie z.B. im  Studium  ein bestimmtes Fach gewählt haben oder welche Rolle Sie bei einem bestimmten Projekt hatten. Wie war die Situation zu Ihrer Zeit in dem jeweiligen Unternehmen oder in der Abteilung? Haben Sie zudem alle relevanten Daten und Qualifikationen im Kopf.
4. Schlussendlich ist das Interview keine Einbahnstraße. GenausowieSiesichselbst so gut wie möglich präsentieren, sollten Sie sich bei Ihren Gesprächspartnern möglichst genau über die Position, Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und die Unternehmens- und Abteilungskultur erkundigen.


Q. Wie verhalte ich mich während des Interviews?
Denken Sie daran, dass nicht nur Ihre Berufserfahrung und Ihre Fähigkeiten geprüft werden, sondern auch Ihre emotionale Intelligenz und wie Sie in das Team eines Unternehmens passen. Sie sollten sich dabei aber nicht verstellen und sich selbst treu bleiben. Die folgenden Tipps sollten Ihnen helfen, einen guten Eindruck bei Ihrem Gesprächspartner zu erzeugen:
 

• Ein fester und sicherer Händedruck sowie ein freundliches Lächeln sind wichtig.
• Halten Sie Blickkontakt während des Interviews. Vermeiden Sie diesen oder schauen Sie häufig im Raum umher, kann dies Misstrauen und einen schlechten Eindruck bei Ihrem Interviewer erzeugen.
• Sie sollten vorsichtig sein, bei den einzelnen Fragen nicht zu sehr auszuschweifen – Ihre Antworten sollten die nötigsten Details enthalten und prägnant sein. Wenn Sie die Frage beantwortet haben, hören Sie auf zu sprechen.
• Sowohl Ihre Antworten als auch Ihre Körpersprache sind enorm wichtig. Zappeln Sie nicht herum und geben Sie sich Mühe, auf die Körpersprache Ihres Gesprächspartners zu achten. Letztere kann Ihnen schon während des Interviews wichtiges Feedback geben, ob Ihr Interviewer sich gelangweilt fühlt oder ob Sie zu weit mit Ihren Antworten ausholen.
• Üben Sie keine übermäßige Kritik an Ihrem aktuellen Arbeitgeber.
• Beantworten Sie Fragen niemals mit einem einsilbigen Ja oder Nein.
• Zeigen Sie sich positiv und interessiert. Sollten Sie Vorbehalte oder Bedenken haben, ist es wichtig, diese in einer ersten Gesprächsrunde nicht sofort zu offenbaren und erst einmal mit Ihrem Personalberater zu diskutieren. Ihr Berater wird Ihnen bei eventuellen Bedenken helfen können.
• Bei der ersten Gesprächsrunde gilt es auch,nicht sofort über das Gehalt und sonstige Bezüge zu sprechen, es sei denn dies wird explizit von Ihrem Interviewer angesprochen. Dieses Gesprächsthema wird in der Regel erst in späteren Runden adressiert.
• Wie schon erwähnt, sollten Sie ein Interview auch dazu nutzen, sich selbst ein Bild über das Unternehmen zu bilden sowie von Ihrem Gesprächspartner. Es ist dabei wichtig, auch selbst Fragen zu stellen.
• Achten Sie darauf, dass Sie jede Antwort, wenn nötig, auch mit Beispielen belegen können.
• Verstellen Sie sich nicht während des Interviewprozesses. Sollten Sie  sich  als völlig andere Person ausgeben, sind Sie notgedrungen dazu gezwungen dieses Schauspiel während Ihrer gesamten Tätigkeit bei dem Arbeitgeber nicht sofort über das Gehalt und sonstige Bezüge zu sprechen, es sei denn dies wird explizit von Ihrem Interviewer angesprochen. Dieses Gesprächsthema wird in der Regel erst in späteren Runden adressiert.
• Wie schon erwähnt, sollten Sie ein Interview auch dazu nutzen, sich selbst ein Bild über das Unternehmen zu bilden sowie von Ihrem Gesprächspartner. Es ist dabei wichtig, auch selbst Fragen zu stellen.
• Achten Sie darauf, dass Sie jede Antwort, wenn nötig, auch mit Beispielen belegen können.
• Verstellen Sie sich nicht während des Interviewprozesses. Sollten Sie  sich  als völlig andere Person ausgeben, sind Sie notgedrungen dazu gezwungen dieses Schauspiel während Ihrer gesamten Tätigkeit bei dem Arbeitgeber fortzuführen.
• Bringen Sie Ihrem Interviewer den nötigen Respekt entgegen, insbesondere auch vermeintlich jüngeren oder weniger berufserfahrenen Gesprächspartnern. Wiegen Sie sich nicht in Selbstsicherheit und denken Sie daran, dass jeder Gesprächspartner, besonders die der ersten Runde, ein Veto gegen Ihre Bewerbung einlegen kann.
• Ihre Gesprächspartner werden neben Ihrer Berufserfahrung, Ihren Fähigkeiten  und  Ihrer emotionalen Intelligenz auch prüfen, wie Sie als potentieller Repräsentant des Unternehmens   auftreten   –   zeigen   Sie sich daher von Ihrer professionellen und freundlichen Seite. Jeder  Gesprächspartner   hat   seine   eigene Art und Weise, ein Interview durchzuführen. Nachstehend  geben   wir   Ihnen   einen   kurzen Überblick über die Besonderheiten verschiedener Interviewarten. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass die folgenden Tipps bei jedem dieser Interviewtypen wichtig sind:
• Hören Sie aufmerksam  bei  jeder  Frage  zu  und  beantworten  Sie  diese  immer  mit einem Beispiel aus  Ihrer  Erfahrung.  Es  ist  dabei  wichtig,  genau   die   Frage zu beantworten und nicht andere Informationen, die Sie unbedingt loswerden möchten, hervorzubringen. Es wird während des Interviews genug Gelegenheit geben, auch diese Informationen Ihrem Gesprächspartner mitzuteilen.
• Sprechen Sie immer in konkreten Beispielen und nicht in allgemeinen Ausführungen.
• Sie sollten dem Interviewer Ihre persönliche Erfahrung nahe bringen, daher ist es enorm wichtig Beispiele mit „Ich habe “ anstatt mit „Wir haben “ auszuführen, besonders wenn Sie über eine Teamaktivität sprechen, schließlich möchten Sie ja Ihre persönlichen Erfolge bei einer solchen Aktivität erläutern und nicht nur die Gesamtleistung des Teams.

Klassisches Interview
Bei diesem Interviewtyp werden Ihnen Fragen zu Ihrem Lebenslauf gestellt, z.B. über Ihre Ausbildung, Ihre beruflichen Erfahrungen, sonstige Fähigkeiten und Interessen, sowie wie Ihre beruflichen Ziele und Pläne.

Kompetenzbasiertes Interview
Diese Art von Interview wird immer häufiger durchgeführt. Sinn und Zweck ist es hierbei, verschiedene Kompetenzen zu bewerten und mit Ihren Fähigkeiten abzugleichen. Um dem Interviewer über konkrete Situationen zu berichten, sollten Sie sich als Vorbereitung noch einmal konkrete Projekte durch den Kopf gehen lassen, an denen Sie mitgewirkt haben. Hierbei ist es auch wichtig, dass nicht nur die beruflichen Leistungen als Beispiele dienen, sondern potentiell auch Erfahrungen aus Ihrem persönlichen Leben. Die Kompetenzen, die in einem solchen Interview häufig thematisiert werden, sind insbesondere wirtschaftliches Verständnis und unternehmerische Denkweise, strategische und analytische Fähigkeiten, Motivation,    Kreativität,    Belastbarkeit, Flexibilität sowie kommunikative Fähigkeiten.

Präsentation/Vortrag
Vereinzelt kann es vorkommen, dass Sie während des Interviewprozesses eine kleine Präsentation oder einen kleinen Vortrag vorbereiten und halten müssen. Falls Sie audiovisuelle Mittel wie z.B. PowerPoint  einsetzen  möchten,  ist  es wichtig, vorab zu klären, ob Ihnen die entsprechenden Mittel wie Beamer, Laptop etc. bei dem Interview zur Verfügung stehen. Falls dies nicht der Fall ist, ist es oftmals hilfreich, ein Informationsblatt vorzubereiten, das Sie bei Ihrer Präsentation oder Ihrem Vortrag austeilen.


Welchen Ablauf des Interviews kann ich erwarten?

Strukturiertes Interview

Häufig werden Sie auf sogenannte strukturierte Interviews treffen. Oft wird auch nur ein Teil des Bewerbungsgespräches als strukturiertes Interview geführt.
Strukturiert sind Interviews, wenn sie, was Fragen und Auswertung angeht, vereinheitlicht sind, einem Leitfaden und Vorgaben folgen und damit die Aussagekraft erhöhen. Als Bewerber werden Ihnen nacheinander Fragen gestellt, die Sie kurz und auf den Punkt beantworten sollen. In der Regel werden Ihnen situative Fragen gestellt, oder solche, die sich auf vergangenes Verhalten beziehen und es wird Ihnen weder Hilfestellung zur Beantwortung der Fragen noch Raum für eigene Fragen gegeben. Durch diese Vorgehensweise kann der Interviewer die einzelnen Kandidaten leichter miteinander vergleichen. Ist der strukturierte Teil abgeschlossen, werden Sie auch wieder selbst Fragen stellen können.

Fallstudie

Manchmal werden Sie auf  Fallstudien  treffen.  Hier geht es um analytische und organisatorische Kompetenzen, aber auch darum, wie Sie an ein schwieriges Problem herangehen und wie Sie sich eine Lösung erarbeiten. Der zeitliche Rahmen einer Fallstudie kann von mehreren Stunden bis zu einem Tag reichen.
Das Unternehmen möchte mittels einer Fallstudie vor allem erfahren, wie es um Ihre analytischen Fähigkeiten steht und wie strukturiert Sie vorgehen. Es wird darauf geachtet,  wie  schnell  Sie die Problemsituation erfassen und sich in den
komplexen Sachverhalt einarbeiten können. Ihre Konzentrationsfähigkeit und Belastbarkeit sind hier gefragt.Gehen Sie systematisch an die Aufgaben heran, lesen Sie die Aufgabenstellung genau durch und ordnen Sie die Informationen. Alle Aspekte müssen bedacht werden, häufig werden auch absichtlich irrelevante Informationen gegeben, die mit der eigentlichen Frage an sich nichts  zu  tun  haben.  Es hilft, sich Fakten und Daten stichwortartig aufzulisten.
Dokumentieren Sie Ihren Lösungsweg, auch mögliche Alternativen, damit er für Sie und für die Beobachter jederzeit nachvollziehbar ist.

Telefon/Skype/Videokonferenz-Interview

Diese Arten von Interviews werden immer häufiger eingesetzt, da oftmals viele Gesprächspartner  nicht vor Ort sind. Hierbei ist  es  besonders  wichtig, die  Technik  vorher  zu  testen,  damit  beim Gespräch selbst nichts schiefgehen kann. Besonders beim Telefoninterview werden Sie Ihren Gesprächspartner nicht sehen und somit  auch nicht seine Körpersprache deuten können. Da  diese Komponente wegfällt, ist es umso wichtiger genauestens zuzuhören und ggf. auf Nuancen in der Stimme und Tonfall etc. Ihres Interviewpartners zu achten. Beispielsfragen, die Sie erwarten/stellen können, finden Sie auf den nächsten Seiten.

Egal welche Art von Interview Ihre Gesprächspartner mit Ihnen führen, seien Sie stets auf Nachfragen  zu  Ihrem  Werdegang,  zu einzelnen Stationen und zu Ihrer  Motivation vorbereitet. Gibt es in Ihrer Vita erklärungsbedürftige Passagen, dann stellen Sie sich darauf ein, diese auch plausibel erklären zu können.

Die Frage nach dem frühestmöglichen Einstiegstermin ist meist auch fester Bestandteil eines ersten Gesprächs. Machen Sie sich kritische Gedanken zu Ihrem eigenen Planungshorizont und informieren Sie sich ggf. noch einmal zu Ihren Kündigungsfristen.

Machen Sie sich im Vorfeld  auch  Gedanken  zu Ihren Gehaltsvorstellungen, sprechen Sie hierzu offen mit Ihrem Personalberater, er wird Ihnen anhand von Erfahrungswerten helfen, diese realistisch einschätzen zu können.

Bei einem bereits erwähnten kompetenzbasierten Interview sollten Sie sich Antworten auf die folgenden Fragestellungen zurechtlegen:
• Schildern Sie eine Situation, in der Sie einen neuen Kunden gewonnen haben.
• Gab es Situationen, in denen Sie neue Geschäftsideen oder Ideen zu effektiveren Abläufen eingebracht haben und wie wurden diese umgesetzt?
• Wie gehen Sie mit unangenehmen Neuigkeitenumundwiekommunizieren Sie schlechte Nachrichten intern oder extern?
• Wie stehen Sie dazu, Aufgaben zu delegieren?
• Erzählen Sie, wie Sie ihre Kollegen und Mitarbeiter in der Vergangenheit motiviert haben.

Im Idealfall gestaltet sich das Interview als angenehmer und informativer Austausch, in dem alle relevanten  Punkte  ungezwungen  zur Sprache kommen. Allerdings hat jeder Gesprächspartner seine eigenen Vorstellungen von der Durchführung eines Interviews, so dass Sie sich auch Antworten auf unangenehme Fragen zurechtlegen sollten. Hier die fünf
„Klassiker“:
• Wo sehen Sie sich in zehn Jahren?
• Was sind Ihre Stärken und Schwächen?

Welche Fragen sollte ich stellen?

Genauso wichtig wie eine gute Antwort ist eine gute Frage! Bereiten Sie sich im Vorfeld intensiv auf Ihre Gesprächspartner vor und informieren Sie sich genau über das Unternehmen, bei  der Sie vorstellig werden. Lesen Sie die letzten Pressemitteilungen und ggf. den Jahresbericht. Profile in sozialen Netzwerken werden immer wichtiger. Zeigen Sie, dass Sie sich gut anhand der zugänglichen Quellen informiert haben. Wenn es nicht Bestandteil des Gesprächs ist, stellen Sie  auch  Fragen  zu den zukünftigen Strategien der Firma, wo sehen Ihre Gesprächspartner das zukünftige Wachstumspotenzial und wie schätzen sie den Markt mittel- bis langfristig ein?

Vermeiden Sie am Ende des Gesprächs aktive Fragen zu Gehalt oder Work Life Balance, beenden Sie das Gespräch mit Fragen zum weiteren Prozess und klären Sie, wer von wem wann hört.

Abhängig von Gesprächssituation und –verlauf könnten Sie beispielsweise folgende Fragen stellen:
• Warum ist diese Stelle vakant? (Nachbesetzung oder neue Position?)
• Wie würden Sie die Firmenkultur bei Ihnen beschreiben?
• Wie fördern Sie Ihre Mitarbeiter in Bezug auf fachliche Weiterentwicklungen und Schulungen?
• Welche Pläne verfolgen Sie als Firma für die Zukunft?
• Wer steht mit Ihnen im Markt im direkten Wettbewerb?
• Welche typischen Eigenschaften haben die Mitarbeiter bei Ihnen, die besonders erfolgreich sind?
• Wie beurteilen Sie den Erfolg Ihrer Mitarbeiter?
• Welche Art der Einbeziehung kann ein neuer Mitarbeiter in ersten Monaten bei Ihnen erwarten und welche langfristigen Perspektiven können Sie ihm oder ihr aufzeigen?
• Ebenso ist es in den meisten Fällen angebracht, nach dem Werdegang Ihres Gegenübers zu Fragen. Wie haben sich Ihre Gesprächspartner intern entwickeln können und wurden ihre Erwartungen erfüllt? Die Antworten hierauf sollten Ihnen auch eine gute Hilfestellung für Ihre eigene Entscheidungsfindung gegeben

Es ist wichtig, das Interview positiv zu beenden. Bedanken Sie sich für die Einladung und die Zeit, die die Interviewenden investiert haben. Wenn Sie weiterhin an der Stelle interessiert sind, erwähnen Sie dies ruhig nochmals. Falls Sie gefragt werden, ob Sie Interesse an der Position haben, verlassen Sie Ihre Gesprächspartner mit einem positiven Eindruck und bejahen Sie dies.

Unmittelbar  nach  dem   Interview   sollten Sie Ihre Gedanken und eventuelle  Fragen  und Diskussionspunkte unbedingt notieren. Das erleichtert die Meinungsbildung und verhindert, dass Siewichtige Punktevergessen.

Rufen Sie Ihren Personalberater an  und  teilen Sie ihm Ihr ehrliches Feedback schnellstmöglich mit. Je eher Sie dies machen, desto eher kann er mit dem Unternehmen Kontakt aufnehmen und auch von dort Feedback einholen.

Bleiben Sie während des ganzen Prozesses mit Ihrem Personalberater in Kontakt. Nur so kann er Ihnen positives und negatives Feedback sofort mitteilen. Sein Feedback ist sehr wichtig für Ihre Entscheidungsfindung und  für die Vorbereitung auf nächste Interviews. Nutzen Sie ihn als Berater. Er kennt sich mit Rekrutierungsprozessen bestens aus und wird Ihnen vom ersten Schritt bis zur Annahme eines Angebotes bei allen Fragen beratend zur Seite stehen.