Carter Murray – CV-Leitfaden

CV guide

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Anna Eickhoff Karriereberatung

Wie soll ich meinen Lebenslauf aufbauen und was sollte er beinhalten?

Sinn und Zweck Ihres Lebenslaufes ist es, dass Sie zu einem persönlichen Gespräch entweder bei einem potenziellen Arbeitgeber oder einem Personalberater eingeladen werden. Ihr Lebenslauf sollte dementsprechend einen positiven Eindruck bei Ihrem Gesprächspartner erzeugen.
Einige Stellenanzeigen haben eine sehr hohe Resonanz bei Bewerbern, so dass die erste Durchsicht Ihres Lebenslaufes oft nicht länger als zwei bis drei Minuten dauert. Daher sollte dieser professionell, übersichtlich und einfach lesbar sein und sich zudem auf Ihre wesentlichen und für die Position relevanten Erfahrungen und Erfolge konzentrieren.

Es ist ratsam, den Lebenslauf in fünf Abschnitte zu unterteilen: Persönliche Informationen, Berufserfahrung, Qualifikationen, Kenntnisse und Fähigkeiten sowie Interessen.

Persönliche Daten
• Voller Name
• Vollständige Anschrift
• Telefonnummer(n) (tagsüber/abends/ mobil – je nachdem wie Sie am besten erreichbar sind)
• E-mail-Adresse

Berufserfahrung
Es wird  inzwischen  allgemein  akzeptiert  und   erhöht   die   Lesbarkeit,   wenn    Sie Ihre Berufserfahrung in umgekehrter chronologischer Reihenfolge darstellen – so beginnt Ihr CV mit den Informationen, die Ihren potentiellen neuen Arbeitgeber bzw. Personalberater am meisten interessieren werden. Dieser Abschnitt sollte die jeweiligen Daten, Positionen, Umfang und Ausmaß Ihrer Verantwortung sowie Ihrer Erfolge angeben:
• Geben Sie Ihrer aktuellen Position den
meisten Raum.
• Falls Sie nicht für ein bekanntes Unternehmen tätig sind, ist es mitunter ratsam, diese Organisation kurz zu beschreiben.
• Daten – es ist lediglich notwendig, jeweils Monat/Jahr des Beginns und des Endes der jeweiligen Beschäftigung anzugeben. Ihre aktuelle Position sollte “bis heute” andauern.
• Nennen Sie Ihre konkrete Position/ Funktion.
• Geben Sie die Schwerpunkte/ Verantwortungsbereiche Ihrer Tätigkeiten näher an und fügen Sie entsprechende Stichpunkte zur Veranschaulichung hinzu.
• Lassen Sie keine beruflichen Erfahrungen, aus welchen Gründen auch immer, aus. Es ist wichtig, dass Sie keine zeitlichen Lücken im Lebenslauf  haben,  da  dies  im Interview oftmals zu kritischen Nachfragen führt oder Ihre Bewerbung nicht mehr berücksichtigt wird.
• Geben Sie die Gründe für Stellenwechsel oder Kündigungen nicht in Ihrem Lebenslauf an – es ist meist wesentlich besser, diese im persönlichen Interview zu erläutern.
• Übertreiben Sie nicht in Ihrem Lebenslauf und bleiben Sie bei der Wahrheit – ansonsten kann dies spätestens im persönlichen Gespräch negativ auf Sie zurückfallen.
• Gehaltsinformationen oder -vorstellung sollten nicht im Lebenslauf,  sondern  ggf. in Ihrem Anschreiben erläutert werden.  Besprechen  Sie  Ihr  Gehalt  bzw. Ihre Gehaltswünsche mit Ihrem Personalberater, damit dieser weiß, ob Sie sich in der für die konkrete Position passenden Größenordnung bewegen.

Wie soll ich meinen Lebenslauf aufbauen und was sollte er beinhalten?

Ausbildung/Qualifikationen
Hier sollten Sie Ihre akademischen Abschlüsse (Bachelor, Master, MBA, Promotion, etc.) aufführen. Dieser Abschnitt sollte außerdem sämtliche berufliche Zusatzqualifikationen enthalten. Schließlich sollten Sie Ihren Schulabschluss (d.h. in der Regel das Abitur) erwähnen. Bei jedem Abschluss sollten Sie die (Hoch)Schule bzw. Einrichtung, von der Sie diesen Abschluss erhalten haben sowie das Datum, die Note und den genauen verliehenen Titel angeben.

Kenntnisse und Fähigkeiten
Hier geht es im Wesentlichen um Sprach- sowie  EDV-Kenntnisse:  Nehmen  Sie  jedwede Kenntnisse und Fähigkeiten aus diesem Bereich auf.  Sprachkenntnisse werden üblicherweise in den Kategorien Muttersprache/verhandlungssicher/fließend/ Grundkenntnisse angegeben – übertreiben Sie nicht,  da  Ihr  Gesprächspartner  Sie  unter Umständen in der fraglichen Sprache interviewen wird!

Interessen
Dies ist der einzige Bereich Ihres Lebenslaufs, in dem Sie Persönliches angeben können bzw. sollten. Dies eröffnet Ihnen im Interview ggf. die Möglichkeit, „Small Talk“ über gemeinsame Interessen zu halten und eine persönliche
Ebene mit Ihrem Interviewer herzustellen. Sie sollten entsprechend in der Lage sein, über Ihre angegebenen. Interessen zu sprechen, wie z.B. über Ihr zuletzt gelesenes Buch oder wo Sie Ihren letzten Urlaub verbracht haben. Sofern andere Personen bestimmte Ihrer Interessen als kritisch oder umstritten ansehen könnten, sollten sie diese im Zweifel besser weglassen. Grundsätzlich sollte diese Rubrik nicht mehr als 5-6 Punkte bzw. 1-2 Zeilen umfassen (Sie wollen nicht suggerieren, dass Sie „zu viele“ Interessen neben Ihrer Arbeit haben und diese allenfalls als notwendiges Übel betrachten!).