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3 Fragen an: Die Recruitment Edition | Tim Ockert

3 Fragen an: Die Recruitment Edition | Tim Ockert

Benjamin Poley CM News

Täglich lerne ich neue inspirierende Menschen aus den verschiedensten Branchen kennen, was einer der spannendsten Aspekte meiner Arbeit ist. Meine GeschäftspartnerInnen befinden sich in Führungspositionen, leiten Bewerbungsprozesse und arbeiten wie ich jeden Tag mit interessanten Persönlichkeiten zusammen.

Doch wie sind diese zu ihrer Position gekommen und welche Erfahrungen konnten sie aus ihren Interviews ziehen?  – Zeit für ein „3 Fragen an..“!


Ich freue mich sehr, dass sich Tim Ockert die Zeit genommen hat und an meiner Interviewreihe teilnimmt. Seine Firma berät Unternehmen und Marken bei der Umsetzung von Video-Marketing und produziert Video-Content. Tim Ockert ist leidenschaftlicher Unternehmer und wohnt und arbeitet mittlerweile in München. Als Fragesteller und Filmemacher arbeitete er außerdem als Sportjournalist für verschiedene TV-Sender.


Erinnerst Du dich noch an Details zu Deinen ersten Vorstellungsgesprächen?

Schon als Kind wollte ich unbedingt Sportmoderator werden und habe mich deshalb schon sehr früh als Teenager als Praktikant bei Radiosendern und Zeitungen beworben, u.a. bei der Sportredaktion der WAZ in Duisburg und der Antenne Ruhr in Mülheim. Zur Vorbereitung auf die Vorstellungsgespräche habe ich voller Ehrgeiz sämtliche Ergebnisse und Tabellen im Sport aus dem Kickermagazin auswendiggelernt um bestmöglichst vorbereitet zu sein. Nur leider wurde ich dazu nie gefragt, wen wundert es. Aber dafür habe ich bis heute beibehalten, mich immer sehr auf Vorstellungsgespräche und Geschäftstermine vorzubereiten, was absolut wichtig und unabdingbar ist.

Gab es mal eine Antwort oder eine Situation eines Bewerbers oder Bewerberin, die Dich für einen Moment sprachlos gemacht hat?

An so eine Situation kann ich mich nicht erinnern. Aber bei manchen Gesprächen mit jungen Menschen fällt mir auf, dass diese gar keine Fragen an mich oder das Unternehmen haben. Mich wundert das immer und ich stelle mir dann die Frage, ob ein Interesse wirklich vorhanden ist. 

Du darfst jemanden für ein Interview einladen. Wer wäre es und warum? 

Muhammad Ali. Warum: Ich durfte 2004 als junger Sportjournalist bei einer tollen Adidas Kampagne in New York teilnehmen und hatte die Chance Muhammad Ali eine Frage zu stellen. Wie gesagt, ich hatte die Chance. Ali wurde in Harlem von tausenden Fans gefeiert und ich stand einen Meter neben ihm und hab in dem Moment keine Frage rausbekommen. Ich war einfach zu nervös. Leider lässt sich diese Chance nicht mehr wiederholen.


Welche Erfahrungen haben Sie in Interviews oder Bewerbungsprozessen gemacht? Ich freue mich über eine Kontaktaufnahme und einen Austausch mit Ihnen!