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3 Fragen an: Die Recruitment Edition | Michael Illert

3 Fragen an: Die Recruitment Edition | Michael Illert

Benjamin Poley Karriereberatung

Täglich lerne ich neue inspirierende Menschen aus den verschiedensten Branchen kennen, was einer der spannendsten Aspekte meiner Arbeit ist. Meine GeschäftspartnerInnen befinden sich in Führungspositionen, leiten Bewerbungsprozesse und arbeiten wie ich jeden Tag mit interessanten Persönlichkeiten zusammen.

Doch wie sind diese zu ihrer Position gekommen und welche Erfahrungen konnten sie aus ihren Interviews ziehen?  – Zeit für ein „3 Fragen an..“!

 

Gesprächspartner:

Michael Illert ist seit 2008 bei der SR Group und zeichnet als Partner Verantwortung für unsere Brands Carter Murray, Frazer Jones und Taylor Root in Kontinentaleuropa. Nach 10 Jahren in unserem globalen Head Quarter in London, während welcher er unsere Büros in Düsseldorf, Frankfurt und Mailand aufgebaut hat, lebt er jetzt in den Niederlanden wo sich in Amsterdam unser jüngstes Europäisches Büro befindet.

 

Erinnern Sie sich noch an nennenswerte Details Ihres ersten Vorstellungsgesprächs?

Einer meiner ersten Nebenjobs war beim Pager Service TelMi. Im Interview wurde ich gefragt, ob ich 250 Anschläge pro Minute 10 Finger schreiben kann, was ich selbstbewusst mit Ja beantwortet habe - Ohne jedoch zu erwarten, dass dies gleich getestet wird. Natürlich konnte ich es nicht, ist aber ein Skill, den ich mir dort hart erarbeitet und über die Jahre mehr und mehr zu schätzen gelernt habe.

Welche war die witzigste oder kurioseste Anekdote, die Sie in einem Vorstellungsgespräch erlebt haben?

Das war vor ein paar Jahren. Ich habe eine Hochschulabsolventin getroffen die sich bei uns auf eine Research Stelle beworben hat. Die Bewerbung kam damals an einem Donnerstag ins Haus und das Gespräch war am folgenden Montag. Wie üblich war eine meiner ersten Fragen was sie denn schon über uns weiß damit ich nicht zu weit aushole – was mir schon mal passieren kann. Ihre Antwort auf diese Frage war ein vollkommen selbstbewusstes und selbstverständlich empfindendes “Ich hatte am Wochenende keine Zeit mich vorzubereiten!”. An diesem Punkt hat mich dann meine eigene Spontaneität meiner Antwort überrascht: “Dann habe ich jetzt keine Zeit für dieses Gespräch!”

Gab es mal eine Antwort eines Bewerbers, die Sie für einen Moment sprachlos gemacht hat? 

Eine?! Was mich immer wieder erstaunt ist wie bescheiden die meisten hoch erfolgreichen Führungskräfte sind, die ganz viel erreicht haben und wie überraschend selbstüberschätzend viele Manager sind, die noch ganz viel erreichen müssen.

 

Welche Erfahrungen haben Sie in Interviews oder Bewerbungsprozessen gemacht? Ich freue mich über eine Kontaktaufnahme und einen Austausch mit Ihnen!